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Sonntag, 1. November 2009

Ohne die anderen sein

Ganz bestimmt - in Liebe- für Elisa. Vielleicht auch für den Herrn R.

... das ist Einsamkeit.

Ich war nicht sehr oft einsam in meinem Leben, dafür sollte ich viel dankbarer sein, als ich es vielleicht bin. Eine Phase lang war ich es auf jeden Fall, da habe ich es spät gemerkt.

Mir fällt aber bei einigen Menschen, die ich sehr mag, die aber einsam sind, auf: Dass sie es auch deswegen sind, weil sie sich seltenst um andere bekümmern. Wenn sie klagen und bedürftig die Watte suchen, möchte man sie sanft fragen, was sie für andere tun. Ich hab´s nicht so mit der Besserwisserei und frage vielleicht zu selten.
Weil es helfen könnte.
Da fällt mir ein, jetzt gerade, das Lied, das ich schon im Englischunterricht so mochte: Have you seen the old man ... So how can you tell me you´re lonely (and that the sun for you not shine). ... I’ll show you something to make you change your mind.

Eben. Natürlich mag man nicht auftreten wie die Eltern, die von den armen Kindern in Afrika reden, wenn der verkochte Blumenkohl partout nicht schmeckt. Ich hebe nicht gerne den Zeigfinger.

So alleine und hilflos fühlt man sich dennoch vielleicht am ehesten, wenn man die Erfahrung von Hilfe zu wenig macht. Dabei kann man sie auch da erleben, wo man einfach mal hilft.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Sehnsucht

nach ERFOLG

Dienstag, 27. Oktober 2009

Farbe, Licht, Raum

In den letzten Tagen steigt in mir vermehrt Angst auf, Schutzbedürfnis. Ich wünsche mir den Kontakt zu Helfer(innen)wesen, häufig Engel genannt, ganz gleich ob sie einfach innerseelisch aufzufinden sind oder etwa real (?). Das ist ohnehin das Gleiche.
Die Regenbogen-Meditation lässt die Farben ins Innere strömen und soll den Kontakt herstellen. Wenn ich mit den Fraben der "Engelsbrücke" arbeite, werde ich tatsächlich ruhiger - ich habe heute Nacht gut geschlafen. Und zusätzlich zu den Regenbogenströmen erscheint mir jetzt vollständig mein eingerichtetes Traumzimmer, das mich beheimatet und der Ausgangspunkt in meiner Vorstellung ist: Für Schutz und Aufbruch gleichermaßen.

Samstag, 29. August 2009

Sehnsucht

nach Aktivität

Freitag, 28. August 2009

Heute

Unsicherheit, leichte Scham, Lethargie und Zweifel

aber auch

Hingabe, Vertrauen.

Gedanke, der hilft:
Vertraue auch in der Schwäche.

Sonntag, 23. August 2009

Neuland

"Sie haben sich weit vorgewagt und erreichen Neuland. Sollten Ihnen nun Zweifel kommen, fragen Sie ruhig die Menschen, die bereits da sind, wo Sie hinwollen."


Danke!

Gedanken, die helfen I

Gefühle machen mich schön.
***
Extremsport
Im Schmerz, im Gefühlsaufruhr erscheint eine Wildheit, eine Vitalität, die lange nicht da war. Da wo häufig eine leichte Niedergedrückheit, Phlegma, depressive Anteile waren, ist etwas ganz anderes, Schmerz und das Ringen mit ihm ist alles andere als Depression. Diese Wildheit lässt sich euphorisch besetzen, lieben, annehmen. Aber Vorsicht! Mit dieser Wildheit ist es wie beim Extremsport, man muss höllisch auf sich aufpassen. Wie eine Mutter auf ihr geliebtes wildes Kind. Wie ein Extremsportler auf sich selbst (und oft auch auf andere). Der Extremsportler sucht die Erfahrung, die ihn erweitert, kickt, ihm eine ganz unerhörte neue Kraft der Bewältigung verleiht. Und er gewinnt sie meist. Wenn er aber nicht aufpasst, stürzt er ab, fällt auf den Rücken, liegt plötzlich querschnittsgelähmt oder tot da, was nun wirklich das brutale Gegenteil des Gesuchten ist. So verhält es sich auch mit der gemeinten Wildheit. Eine Wanderung auf schmalem Grat. Der Absturz in die schlimme Depression und / oder Destruktion ist die Gefahr, die peinlichst genau zu beachten ist.
***
Der Stolz
Mein Stolz ist meine Verteidigungswaffe gegen die Welt. Ich nenne jedenfalls das, was ich als letztes Bollwerk stemme, damit ich nicht vernichtet werde: Stolz. Ich weiß nicht, wie andere das nennen. Oder wie sie handeln. Ob sie in diese Vernichtungsangst gar nicht erst geraten. Oder ob sie andere Strategien in ihr haben. Oder die gleiche und ein anderes Wort dafür.

Mein Stolz: Wenn ich seelisch überleben will und gar nicht mehr weiß, ob ich das schaffe, dann hilft der Gedanke, ich schaffe das, weil das keiner mit mir machen darf. Ich erlaube niemand, mich zu vernichten. Mein Stolz lässt nicht zu, dass ein anderer das Recht hat, mich zu vernichten.

Aber der Stolz kann auch verhärten und kontraproduktiv werden.

Vorläufig: Ich erlaube mir, meinen Stolz zu verlassen und meine Schwäche zu zeigen, wo es nur möglich scheint. Oft not-wendig sogar. Ich genieße und bejahe meinen Stolz, wo er zu meinem und zum Wohle anderer dient.

Freitag, 14. August 2009

Weinendes Kind...

Einatmend weiss ich, dass meine Wut noch da ist.
Ausatmend weiss ich, die Wut, das bin ich.
Und ich weiss, dass ich auch Achtsamkeit bin.
Einatmend weiss ich, dass Wut ein unangenehmes Gefühl ist.
Ausatmend weiss ich, dass dieses Gefühl geboren wurde und sterben wird.
Einatmend weiss ich, dass ich mich dieses Gefühl annehmen kann,
Ausatmend lasse ich dieses Gefühl zur Ruhe kommen.

Ich staune immer wie einfühlsam Thich Nath Hanh schreibt. Folgende Worte sind für seine Schreibart typisch:

Unsere Achtsamkeit umarmt das Gefühl wie eine Mutter, die ihr weinendes Kind in den Arm nimmt und es ihre Zuneigung und Führsorge spüren lässt. Wenn eine Mutter sich mit ihrem ganzen Sein ihrem Kind zuwendet, wird es die Zärtlichkeit der Mutter spüren und beruhigen. Ebenso können wir unseren Geist beruhigen.

Danke!

Diese Wut

Dazu Jack Kornfield: "Wenn Schwierigkeiten auftreten, können wir sie loslassen - falls wir dazu fähig sind. Aber Vorsicht! Das ist nicht so leicht, wie es klingt. Oft haften wir zu sehr an der Geschichte oder dem Gefühl oder sind zu tief darin verstrickt. Oder wir versuchen "loslassen", weil wir etwas nicht mögen. Doch das ist kein wirkliches Loslassen; es ist einfach Abwehr". Um dieses Missverständnis zu vermeiden, empfiehlt er die sanftere Version des Geschehenlassens.
Ich glaube, dass gerade diese Haltung des Geschehenlassens uns Frauen bei den kulturell verbotenen Gefühlslagen helfen kann, um nicht in alte Verdrängungsfallen zu geraten.

# erst "Loslassen" üben, wenn wir in der Lage sind, diese Gefühle zuzulassen, das Los-lassen passiert dann von alleine
# wenn zuviel Abwehr da ist gegenüber Gefühlen, hilft mir persönlich die angeleitete Meditation "Den inneren Krieg beenden" von Jack Kornfield. Da lädt er alle Gefühle und Empfindungen, auch die, die man bekämpft, zu einer Friedensrunde in seinemHerzen ein.


Kornfield, Jack "Frag den Buddha und geh' den Weg des Herzens", Kösel 1995


Gefunden hier. Danke!

Sonntag, 2. August 2009

Der Dalai Lama

war in Frankfurt.....

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